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Hochwasserschutz

Hochwasserschutz Schwarzenburg – die 4. Etappe wird realisiert

Ab Mitte Januar wird die vierte Etappe des Hochwasserschutzprojektes, vom Mühlerain bis zur Kreuzung vor dem Gemeindehaus, realisiert. Der Baustart ist auf Mitte Januar vorgesehen, die Dauer beträgt rund ein Jahr.

Der Bau wird «von oben nach unten» angepackt, das heisst Baustart ist bei der Brücke im Mühlerain. Die Arbeiten werden schrittweise durch das ganze Dorf bis vor das Gemeindehaus abgewickelt. Die notwendigen Rodungen und Pflegeschnitte werden im Winter 2011/12 durchgeführt.  Der Abschluss der Arbeiten – gute Wetterbedingungen und keine gröberen Überraschungen vorausgesetzt – ist auf Ende 2012 geplant.

Während dem Jodlerfest, das Mitte Juni 2012 stattfindet, und an den Märittagen wird im Dorfzentrum nicht gebaut. 

Bericht aus dem Magazin schwarzenburg 1/2012

Terminplan

Ruedi Flückiger
Präsident der Arbeitsgruppe Hochwasserschutz

Hochwasserschutz - Kleine Schritte und grosse Planung

Regelmässige Flüehli-Wanderer oder die Anwohnerinnen im Mühlerain und in den Altenherren haben es längst bemerkt: Die Arbeiten im Projekt Hochwasserschutz konnten oberhalb des Dorfes nach längerer Zeit abgeschlossen werden, die Bauabschrankungen  sind weg, die Provisorien bereinigt. Nach der Einigung mit den betroffenen Grundeigentümern und einem Landabtausch ist die Strecke zwischen der Walke und der Alten Badi und damit die erste Etappe endlich abgeschlossen. Die kleinere Etappe drei bis zum oberen Dorfeingang konnte ebenfalls realisiert und abgeschlossen werden.

Hochwasserschutz – 3. Etappe

In diesen Tagen beginnen die Arbeiten zur dritten Etappe des Hochwasserschutz-Konzepts. Dazu wird der Bachverlauf unterhalb des Rückhaltebeckens, von der «alten Badi» bis «Altenherren», mit geringfügigen Anpassungen aufgewertet und auf die vorgesehene Abflussmenge, welche im Hochwasserfall auftreten kann, ausgebaut.  

Es handelt sich bei diesem Abschnitt des Dorfbachs um ein intaktes Ökosystem in natürlicher Umgebung. Aus diesem Grund hat sich die Gemeinde bemüht, den Eingriff am Bachlauf möglichst gering zu halten. Die vorgesehenen Anpassungen dienen hauptsächlich dem Schutz der vorhandenen Infrastrukturen im Hochwasserfall, beispielsweise der nahe gelegenen Schmutzwasserleitung. Mit natürlichen Faschinen aus Lebendholz (wie Hasel oder Erlen) wird die Uferböschung punktuell gesichert. An einer neuralgischen Stelle ist eine Buhne aus Natursteinen vorgesehen, welche die Strömung im Extremfall bricht und von der Böschung weg leitet.